Rasen düngen einfach gemacht - EuBo Rollrasen

Rasen düngen einfach gemacht

Rasen düngen

Dein Garten - deine Oase

Hast Du dich jemals satt sehen können in deinem Garten, seit Du deinen Rollrasen verlegen lassen hast? Findest Du nicht auch, dass er Tag für Tag schöner aussieht und dich immer glücklicher macht? Insbesondere dann, wenn Du deine Familie Spaß haben siehst und alle Farben im Garten miteinander harmonieren?
Warum solltest Du dann überhaupt Gefahr laufen wollen, dass dein Rasen irgendwann mal an Farbe und Glanz verliert? Oder gar riskieren, dass kahle Stellen entstehen, die Du nachsäen musst? Damit solche Gedanken gar nicht erst auftreten, musst Du das Thema der Düngung durchnehmen! Mit dem Wissen, das Du erlangst, werden solche Gedanken gar nicht erst auftreten, weil Du ganz genau weißt, worauf Du achten musst, damit dein Rasen über das ganze Jahr hinweg grün strahlt.

Warum düngen wir überhaupt?

Dünger ist ein Stoffgemisch, um das Nährstoffangebot unserer Kulturpflanzen zu ergänzen. Da nicht immer alle Nährstoffe zu der Zeit vorrätig sind, zu der sie tatsächlich benötigt werden, helfen wir nach. So stellen wir sicher, dass die Gesundheit unserer Kulturpflanzen und somit auch unserer Rollrasen Sorten gewährleistet wird. Ein Vergleich: So wie wir unseren Körperhaushalt mit Nahrungsergänzungsmitteln nähren, weil bestimmte Mineralstoffe und Vitamine aktuell nicht greifbar sind, kümmern wir uns auch um unseren Garten und unsere Grünflächen, damit diese zu jeder Jahreszeit gesund bleiben und grün strahlen!
Wusstest Du, dass Agrarwissenschaftler Carl Sprengel im Jahre 1828 herausgefunden hat, dass bereits ein Defizit eines einzigen Nährstoffs darin resultiert, dass das Wachstum beeinträchtigt wird? Umso fataler ist also, wenn mehrere Nährstoffe nicht vorrätig sind und das kann tatsächlich oft der Fall sein.
Dass das oft der Fall ist, muss nicht unbedingt an fehlender Achtsamkeit und Pflege liegen. Jede einzelne Wachstumsphase entzieht dem Boden die Nährstoffe, die er für die nächste Wachstumsphase gebraucht. Selbst eine zu starke Regenzeit kann bereits darin resultieren, dass wichtige Nährstoffe durchsickern und so nicht mehr für das Wachstum zur Verfügung stehen. Umso wichtiger wird also, dass diese Stoffgemische parat bleiben, wenn sie gebraucht werden.

Was ist in Dünger enthalten?

Für das Wachstum unserer Rollrasen Sorten sind 14 essentielle Pflanzennährstoffe nötig, die in Hauptnährstoffe und Spurennährstoffe unterteilt werden. Die Hauptnährstoffe sind Stickstoff, Kalium, Calcium, Magnesium, Phosphor und Schwefel, die in jedem Dünger vorhanden sein müssen! Zu den Spurennährstoffen zählen Chlor, Eisen, Mangan, Bor, Zink, Kupfer, Molybdän und Nickel. Die Aufzählung mag hier vielleicht etwas trocken aussehen, sollte für dich jedoch als wichtigste Richtlinie fungieren, um sicherzustellen, dass Du dir auch anständigen Dünger zulegst.

Welche Düngersorten gibt es?

Grob lassen sich zwei Düngersorten herausfiltern: der organische Dünger sowie der mineralische Dünger. Organischer Dünger stammt unmittelbar aus der Natur. Dieser kann wie Gülle, Mist oder Kompost aussehen. Mineralischer Dünger, oder auch anorganischer Dünger genannt, ist hingegen Dünger in Form von Salzen, die dem Rasen zugeführt werden. Auch wenn beide Sorten die Funktion haben, den Boden mit Nährstoffen zu versorgen, unterscheiden sie sich in ihrer Wirkung. Welchen Dünger Du nun verwendest, ist abhängig von den Umständen.
Anorganischer Dünger wird gezielt bei Nährstoffmangel eingesetzt. Die wichtigsten Nährstoffe, die ein solcher anorganischer Dünger aufbringen muss, sind die Hauptnährstoffe Stickstoff, Kalium und Phosphor. Der Vorteil bei mineralischem Dünger ist, dass er sofort verfügbar ist und eingesetzt werden kann
Organischer Dünger hingegen muss erst einmal von Mikroorganismen zersetzt werden, damit diese Abfallprodukte tatsächlich als Dünger eingesetzt werden können. Auch dieser Dünger ist stickstoffbetonter (und umweltfreundlicher!), gebraucht aber einer gewissen Zeitspanne und Zeitmanagement, bevor er zum Einsatz kommt.
Kein Grund sich überwältigt zu fühlen! Mit beiden Sorten erhältst Du die Gesundheit und Fruchtbarkeit deines Bodens, die Frage ist nur, wie akut der Einsatz von Dünger in deinem Fall ist.

Der Prozess des Düngens

Grundsätzlich ist der Prozess des Düngens samt Dosierung auf der Verpackung versehen. Generell empfehlen wir jedoch bei anorganischem Dünger, dass niedriger dosiert werden sollte als angegeben, weil die Konzentration höher ist als bei organischem Dünger. Auch eine zu hohe Dosis führt nämlich zu schlechten Zeiten und unschönen Farben – eine Überdüngung sieht schnell braun aus und alt.
Wenn Du per Hand düngen solltest, ist die Wahrscheinlichkeit einer solchen Überdüngung groß, da Du nicht abschätzen kannst, wie viel Dünger Du verteilst!
Um eine solche Überdüngung zu vermeiden, empfehlen wir dir einen Streuwagen, mit dem Du in gewisser Weise gezwungen wirst, Dünger gleichmäßig zu verteilen. Hier ist nur darauf zu achten, dass Du dir den Weg merkst und nicht mehrmals über ein und dieselbe Bahn fährst, damit auch so Dünger nicht wiederholt auf dieselbe Stelle gelangt.
Nur noch ein letzter Schritt bleibt übrig und zwar die Bewässerung deines Rasens. Bewässere nun deinen Rasen bis sich das Granulat auflöst. So stellst Du unmittelbar sicher, dass die Nährstoffe auch dort ankommen, wo sie hingehören! Das wars – Rasen düngen einfach gemacht!

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