Rollrasen & Nachhaltigkeit - EuBo Rollrasen

Rollrasen & Nachhaltigkeit

Rollrasen und Nachhaltigkeit gehen nicht
Hand in Hand?!

Wenn Du hier angekommen bist, wirst Du dich als umweltbewusster Mensch und Teil der Gesellschaft wahrscheinlich gefragt haben, ob der Kauf eines Rollrasens nachhaltig und somit umweltfreundlich ist, nicht wahr?
Wann eine solche Frage aufkommt, ist ganz unterschiedlich: Entweder hast Du dich über eine lange Zeit hinweg mit einem selbst gesätem Rasen auseinandersetzen müssen, der intensive Aufmerksamkeit und hohe Kosten in Anspruch genommen hat, welche Du jetzt mit einem Rollrasen ersetzen möchtest. Oder aber Du befindest dich am Anfang deiner Gartenreise und willst die Grundentscheidung treffen, ob in deinem Garten Rollrasen ausgelegt werden soll oder Du selbst deinen Rasen pflanzt. Und um mit der Antwort auf alle Fragen zufrieden sein zu können, möchtest Du natürlich wissen, ob sich die Anschaffung deines Rollrasens umwelttechnisch überhaupt lohnt.

Zur Geschichte des Rasens

Kannst Du dir vorstellen, dass die uns bekannte Rasenkultur mindestens bis ins Mittelalter zurückgeht? Es sind Aufzeichnungen gefunden worden, die deutlich darstellen, dass sich auch die Griechen und die Römer aus der Antike mit der uns bekannten Rasenkultur auseinandergesetzt haben. Ein Beispiel: Wenn Du an das Kloster denkst, denkst Du da nicht auch automatisch an die Gärten, in denen sich diese Kloster befinden? Die Pflanzen und das Grün, die das Kloster umarmen? Genau diese Gesellschaften sind verantwortlich für die Erkenntnisse, die uns die heutigen grünen Augenweiden bescheren.
 
Einerseits beschrieb der deutsche Gelehrte Albertus Magnus in seinem Werk “de vegetabilibus” Rasenflächen, die nicht wirtschaftlich genutzt wurden, sondern eher der Entspannung und dem Gebet dienten. Andererseits sorgte das so kurz geschorene Gras dafür, dass die Menschen einen klaren Überblick über potenzielle Feinde hatten, die eine Gefahr darstellten. Eins haben jedoch beide Punkte gemeinsam: es stellt den hauptsächlichen Ausgangspunkt unserer Rasenkultur dar!

Warum lieben wir Rasen?

Rasen generell ist einer der Hauptgründe, warum wir Menschen uns in die freie Natur begeben: unsere Kinder und Haustiere können sich auf diesen austoben und Spaß haben. Die ebenen Felder erlauben uns frei zu sein und zugleich den Überblick zu haben (sei es nun über die Kinder, die eigenen Haustiere oder einfach um den Ausblick genießen zu können).
Entsprechend kann man also nachvollziehen, wenn wir sagen, dass wir unsere Rasenflächen ausweiten wollen! Um hier jedoch Zeit, Nerven und Kosten zu sparen, greifen wir gerne zurück auf den Rollrasen.

Öffentliche Kritik an Rollrasen

Ist Rollrasen jedoch umwelttechnisch umsetzbar? Wir wissen, dass der großflächige Anbau und das Verlegen von Rollrasen uns das Leben vereinfacht, insbesondere weil man selbst keinen Rasen säen muss, dessen Samen über eine sehr lange Zeit hinweg gedeihen und wurzeln müssen, damit überhaupt Grashalme entstehen. 

Eine Stimme behauptet, dass unsere grün strahlenden Rasenflächen ein “künstlich angelegtes Werk der Menschen ohne jeden ökologischen Nutzen” seien. Grund dafür sei, dass hierbei die Gräser durch das ständige Mähen nicht zur Blüte kommen und somit Lebewesen keinen Nutzen daraus ziehen würden.

Wenn das Gute jedoch überwiegt...

…sollten wir uns eventuell ein letztes Mal Gedanken darüber machen, wie wir zum Rollrasen stehen, oder? Nicht nur sehen diese Grünflächen toll aus, nein, diese Grünflächen schenken Städten die frische Luft, nach der Du dich nach einem langen Bürotag sehnst. Wusstest Du, dass nur 250 m² ausreichen, um insgesamt 4 erwachsene Menschen den ganzen Tag über mit Sauerstoff zu versorgen?!
Mal anders gedacht: Wie würdest Du dazu stehen, wenn anstelle dieser Grünflächen Beton oder Asphalt ausgelegt würde? Oder wenn sich deine Kinder auf wild bewachsenen Wiesenflächen austoben müssten, die dann logischerweise immer wieder beschädigt würden? Unsere Grünflächen, insbesondere in Städten, sind und bleiben unsere wichtigsten Klimazonen! Klimaforscher haben herausgefunden, dass weltweite Rasenflächen circa 12 Millionen Tonnen Staub aus der Atmosphäre filtern – also warum auch das nicht ausnutzen und unterstützen?

Aber der Wasserverbrauch?!

Kenner und Meister wissen, wie Rasen effektiv bewässert wird. Insbesondere bei den anfänglichen, sehr instabilen Rasenphasen gehört es sich mit höchster Achtsamkeit umzugehen. Um hier nicht unnötig viel Wasser zu verschwenden, was absolut ressourcenintensiv und nicht empfehlenswert ist, sollten wir diese Aufgabe den Könnern überlassen. So sparen wir gemeinsam an Ressourcen, die anderweitig eingesetzt werden können.

Dein Fazit

Auch wenn der Mensch diese Rollrasenkultur zum Leben erweckt hat, ist sie Teil der Natur und damit zu unterstützen. Mit deinem Rollrasenkauf sorgst Du effektiv dafür, dass unserer Umwelt die Ressourcen nicht sinnfrei entzogen werden. Dein Rollrasenkauf ist durchdacht und vertretbar!

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